4 Antragsberechtigte

FAQ

WER IST ANTRAGSBERECHTIGT?

Gefördert werden gewerblich betriebene Clubs und Live-Musikspielstätten, deren Räumlichkeiten, in denen die Fördermaßnahme vollzogen wird,  in Berlin liegen. Clubs und Live-Musikspielstätten im Sinne dieser Richtlinie sind Orte musikalischer Prägung, die mindestens 24 Veranstaltungen pro Jahr nach dem U-K Tarif (Live-Konzerte) der GEMA abrechnen. Alternativ können 48 Veranstaltungen unter Mitwirkung „künstlerischer DJs“[1] bzw. eine Mischung aus beiden Veranstaltungsarten im Verhältnis 1:2 zur Antragstellung berechtigen.

Die Clubs und Musikspielstätten müssen innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens 12 Monate Programmbetrieb im Rahmen der oben genannten Kriterien vorweisen können.

Antragsberechtigt sind solche Clubs, deren Publikumskapazität 1.500 Personen nicht überschreitet.

Nicht förderfähig im Sinne dieser Richtlinie sind Einrichtungen die regelmäßige, das heißt jährlich wiederkehrende, Förderungen durch öffentliche Mittel von mehr als 20 % ihres Jahresumsatzes erhalten. Dazu zählen auch unbare Leistungen wie z.B. geförderte Personalstellen (auch Azubis), Mietbeihilfen u.ä.

Weiterhin ausgeschlossen sind Spielstätten, die Teil einer Verbundeinrichtung mit sozio-kulturellem Charakter sind. Ebenfalls ausgeschlossen sind Revue-Theater, Musical-Stätten, Konzerthallen u.ä. Einrichtungen, deren Charakter sich deutlich von dem eines Clubs unterscheidet.

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[1] Künstlerischer DJ im Sinne dieser Richtlinie ist nur, wer unter Verwendung von Tonträgern und technischen Hilfsmitteln verschiedene Musikstücke zu neuen Klangbildern und Kompositionen zusammenmischt. Das dabei entstehende Arbeitsergebnis muss die Qualität eines neuen künstlerischen Produkts haben.